Ausblick von der Wohnung auf den SpreehafenMichael Rothschuh 2009 in der HAWK

Website von Michael Rothschuh

 

Home
Quartiersmanagement
GWA+Wohnungslosigkeit
Richers/Rothschuh
Wege.pdf

Quartiersmanagement ] GWA+Wohnungslosigkeit ] Richers/Rothschuh ] Wege.pdf ]

Gemeinwesenarbeit

Bei der Gemeinwesenarbeit geht es darum, die Bedingungen in einem "Gemeinwesen", z.B. einen Stadtteil, eine Nachbarschaft, ein Quartier oder einer Institution, durch die Entwicklung von handlungs-mächtigen sozialen Beziehungen innerhalb des Gemeinwesens und nach außen zu verbessern.


Gemeinwesenarbeit im Bachelor- Studiengang an der HAWK in Hildesheim:

1.) Gemeinwesenarbeit gehört zu dem Modul BA 04a "Gruppen und Gemeinwesenarbeit", die von den Studierenden für das erste und zweite Semester gewählt werden können.

Wenn sie dieses Modul wählen, besuchen sie jeweils eine Lehrveranstaltung:

- Soziale Arbeit mit Gruppen

- Soziale Arbeit im Gemeinwesen

- Beteiligung

- Sozialraum- und Ressorcenanalyse

In drei der Veranstaltungen wird eine Studienleistung abgelegt, in einer eine benotete Prüfungsleistung.

2.) Gemeinwesenarbeit kann auch Gegenstand der Lehrveranstaltungen eines Projektes und eines Handlungsfeldes (jeweils im 4. und 5. Semester) sein. Dann ist sie verbunden mit Praxis- und Praxisforschungsanteilen.


Wege zur Sozialen Stadt

Seit den 90er Jahren gibt es in allen Bundesländern Deutschlands Programme der "Sozialen Stadt". Den Hintergrund bilden zu beobachtende Segregationsprozesse, bei denen Stadtteile und ihre BewohnerInnen von der gesellschaftlichen Entwicklungsdynamik ausgegrenzt sind. Es geht dabei um die Entwicklung von Wirtschaft, Stadtteilgestaltung, Sozialen Beziehungen, Kultur, Wohnen und Freizeit in einem integrativen Ansatz und mit aktiver Beteiligung der BewohnerInnen. 

Soziale Arbeit ist eine unter mehreren Professionen, die zur Selbsttätigkeit der BewohnerInnen beitragen sollen. Deshalb hat  die Fachhochschule Hildesheim/ Holzminden/ Göttingen zusammen mit der Hildesheimer Gemeinnützigen Baugesellschaft eine interdisziplinäre Tagung  im November 2000 zum Thema "Wege zur Sozialen Stadt" durchgeführt.

Der ausführliche Bericht ist hier zu erhalten (PDF-Datei).


Theorien der Veränderung (Juni 2002)

In Amerika gibt seit etwa zehn Jahren Comprehensive Community Initiatives (CCI), die ähnlich wie die Programme der „Sozialen Stadt" umfassend auf Partizipation der Bewohner, soziale Beziehungen, Wirtschaft, Bildung, Wohnen, Freizeit, Kultur und Umwelt angelegt sind.

Die CCI’s sind Gegenstand von Evaluationen, vor allem, weil sie auf private Stiftungen angewiesen sind. In den USA, wo wir vielleicht eher theorielosen Pragmatismus vermuten, wird eine „theory of change" gefordert und entwickelt, die jeweils die Grundlage für Evaluationen bilden müsse.

Den Ansatz des "Aspen- Instituts" dazu möchte ich hier vorstellen.


"Handlungs-mächtige soziale Beziehungen stiften" -

Beitrag zu einem Workshop bei der Deutschen Gesellschaft für Sozialarbeit, 30.11.2001, zum Thema: "Quartiersmanagement und Gemeinwesenarbeit", von Hille Richers, Sozialarbeiterin und Organisationsberaterin aus Düren, und mir.


Quartiersmanagement und Soziale Arbeit

Seit den 1990er Jahren werden in verschiedenartigen Gebieten, wie Siedlungen der 70er Jahre, Sanierungsgebieten, Plattenbausiedlungen, aber auch in kleineren Städten und anderen Wohn- und Geschäftsgebieten "QuartiersmanagerInnen" eingesetzt, die z.T. aus der Stadtplanung, Wirtschaft, Politik oder Sozialen Arbeit kommen. Dies hat vor allem durch das Bund- Länder- Programm "Soziale Stadt" für Quartiere "mit besonderem Erneuerungsbedarf" Verbreitung gefunden.

In einem Beitrag zu einer Studie des Instituts für Soziale Arbeit habe ich die Beziehungen zwischen Quartiersmanagement und Soziale Arbeit zu klären versucht. Ich gebe dem Beitrag den Titel "Soziale Beziehungen stiften- Aufgaben des Quartiersmanagements aus der Sicht der Sozialen Arbeit".


Impressum: Michael Rothschuh, Ilenbrook 24, 21107 Hamburg, Tel. 0049 (0)40 6520296