Ausblick von der Wohnung auf den SpreehafenMichael Rothschuh 2009 in der HAWK

Website von Michael Rothschuh

 

Home
Armut in Hildesheim
Kritik der "Bürgerarbeit"

 

Armut in Hildesheim ] Kritik der "Bürgerarbeit" ]
Sozialpolitik
"Bürgerarbeit"

Ulrich Beck hat vor einigen Jahren den Vorschlag entwickelt, Tätigkeiten, die Menschen aus eigenem Interesse und ohne Bezahlung für sich und andere Menschen ausüben, als eine Form bürgerschaftlichen Engagements zu fördern. Er sah darin eine Möglichkeit, die Folgen der Entwicklung der Arbeitsgesellschaft für die einzelnen Betroffenen abzufedern und zugleich Arbeitslosigkeit insgesamt zu vermindern.

Mittlerweile gibt es Vorschläge, vom Jahr 2005 an Zusatzjobs zu schaffen für Empfänger des "Arbeitslosengeldes II", die mit 1 bis 2 Euro bezahlt werden, ähnlich den bisherigen Arbeitsgelegenheiten für Sozialhilfeempfänger, die kein ordentliches Arbeitsverhältnis begründen. Die Wohlfahrtsverbände wollen hierzu Arbeitsgelegenheiten in ihren sozialen und pflegerischen Bereichen anbieten; gefragt werden sollte, ob dieses nicht die direkte Weiterführung von Becks Vorstellungen ist.

Der Verein "Kunst und Kultur" in Hildesheim hat 1999 an der Fachhochschule eine Seminarreihe veranstaltet zur Zukunft der Arbeit. In diesem Rahmen habe ich mich mit den "Chancen und Illusionen der Bürgerarbeit" auseinander gesetzt. Hier können Sie den Text laden.


 

Armut und Reichtum- am Beispiel Hildesheim

Ein kleiner Aufsatz dazu.